Lisa Dengler

Lisa

Kursbetreuerin

lisa.dengler@iifg.de


  • Seit 2007: Lehramt-Studium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • WS 2008/09 Teilnahme am interdisziplinären Seminar „Theorie der Gewalt- Praxis der Gewaltprävention“ bei Dr. Peter Kalinowski am Institut für Soziologie.
  • Begeleitende Teilnahme am Projektseminar „Mutige Mädchen“ unter der Leitung von Lynn Kalinkowski am Goethe-Gymnasium in Freiburg.


Persönliche Motivation

Als ich im letzten Semester den Aushang zu dem Projekt gesehen habe, dachte ich sofort: „Ja, das möchte ich machen.“ Ich möchte mich mit etwas auseinandersetzen, das Bezug zur Realität hat, das mir hilft mit etwas umzugehen vor dem ich Angst habe und dem ich, obwohl ich mich für eine starke Persönlichkeit halte, unsicher gegenüber stehe. Das Thema Gewalt wir meiner Ansicht nach, noch immer viel zu wenig und leider wenn dann doch oftmals von der falschen Richtung her behandelt. Es ist ein Thema, das im wahrsten Sinne des Wortes weh tut, nicht nur denen, die direkt davon betroffen sind, sondern auch denen, die der Gewalt hilflos gegenüberstehen.

Sie ist überall um einen herum und doch versucht man so gut es geht, vor ihr die Augen zu verschließen. Wenn man dann doch mal hinschauen muss, werden eifrig Schuldige dafür gesucht, um nicht als Gesellschaft Stellung beziehen zu müssen. Ich selbst habe den Anspruch, an mich hinzuschauen. Gerade im Bezug auf meine Berufswahl, aber auch auf in meinem privaten Leben, halte ich es für wichtig, mich mit dem Thema „Gewalt in unsere Gesellschaft“ auseinanderzusetzen. Dabei geht es mir nicht nur darum, Zivilcourage zu beweisen wenn es die Situation von mir fordert, sondern vor allem zu versuchen, die Ursachen für Gewalt zu erkennen, sie zu verstehen und so etwas ändern zu können. „Prävention“ ist hier für mich das entscheidende Schlagwort. Ich bin der Ansicht, dass Jugendlichen, Mädchen wie Jungen in erster Linie geholfen werden sollte, eine inner Stärke zu entwickeln, um sich davor zu schützen weder Opfer noch Täter zu werden. Ich selbst erhoffe mir, von diesem Seminar Anregung und Tipps zu erhalten, wie ich präventiv handeln kann und wo es sinnvoll ist, Hilfe anzubieten und wo nicht. Ich freue mich sehr, auf die Arbeit in diesem Projekt und auf die Erfahrungen, die ich sammeln werde.