Thomas Elgner

Thomas

Kursleiter

thomas.elgner@iifg.de


  • Seit 2003: Studium der Soziologie und Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • WS 2008/2009 Teilnahme am interdisziplinären Projektseminar „Gewaltprävention an Schulen – Modelle für die Sekundarstufe“.


Persönliche Motivation

Ich habe mich seit meiner Kindheit kontinuierlich mit verschiedenen, hauptsächlich asiatischen Kampfkünsten beschäftigt, in deren Mittelpunkt neben der Vermittlung körperlicher Fertigkeiten und spezieller Kampf- und Verteidigungstechniken, vor allem auch die Schulung der eigenen Körperwahrnehmung steht und ein bewusster Umgang mit dem Thema Aggression und Gewalt vermittelt wird.

Die zunehmende Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen zeigt die Notwendigkeit auf, sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen mit dem Thema Gewalt und ihren Ursachen auseinanderzusetzen. Um eine Änderung der Verhältnisse zu erreichen, ist es unbedingt notwendig in direktem Kontakt mit den potentiellen Opfern und Tätern von Gewalt zusammenzuarbeiten und die Jugendlichen auf einer Ebene zu erreichen, die tiefer liegt als theoretische Erkenntnis über das Thema Gewalt.

Für einen bewussten Umgang mit dem Thema Gewalt ist es notwendig Erfahrung und Einsichten aufgrund körpereigener und emotionaler Wahrnehmung zu vermitteln. Selbstwahrnehmung und Körperpräsenz bilden ein Fundament für den bewussten Umgang mit den verschiedenen Formen der Gewalt und deren Prävention.. Erfahrungen und körpereigenes Wissen sowie die Einsicht in Werte aus Jahrhunderte alten Kampf- und Körperkünsten stellen für mich eine persönliche Bereicherung und einen wichtigen Baustein dar, einen bewussteren Umgang mit sich selbst, den Mitmenschen und dem ständig präsentem Thema Gewalt zu finden.