Jana Kapitz

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Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

public-relations@iifg.de


  • Seit 2006: Studium der Soziologie, Sinologie und Wirtschaftspolitik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
  • SoSe 2008: Teilnahme am Projektseminar „Gewaltprävention an Schulen“ mit begleitender Teilnahme und Mitwirkung am Projekt „Mutige Mädchen“.
  • Seit Juli 2008 Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des IIfG


Persönliche Motivation

Als Mitglied einer kinderreichen Familie und der unbändigen Geschwisterliebe meines Bruders und meiner beiden Schwestern ausgesetzt, war es mir schon sehr früh vergönnt, praktische Erfahrungen auf den Gebieten von Gewalt und Gewaltprävention zu sammeln. Nach diesem doch noch recht sanften Einstieg in das Thema, bietet sich mir nun im Soziologiestudium die Möglichkeit, meine Praxiserfahrungen mit einem theoretischen Fundament zu unterfüttern. Eine Frage, die das Thema meiner Meinung nach besonders brisant und allgegenwärtig macht, ist die nach den verschiedenartigen Formen der Gewaltausübung. Welche Arten der Gewalt gibt es und welche Möglichkeiten sind vorhanden, um ihnen entgegenzuwirken und vorzubeugen? Da diverse Unterscheidungsmöglichkeiten existieren und man dieser Vielschichtigkeit auch beim Entgegenwirken gerecht werden muss, halte ich das Konzept der Körperpräsenz für einen sehr geeigneten Ansatz zur wirksamen Gewaltprävention. Hier wird nicht nur auf einer Ebene angesetzt. Vielmehr wird deutlich, dass so gut wie jedermann in gewaltvolles Handeln verstrickt sein kann. Wenn nicht als Täter oder Opfer, so doch eventuell als unbeteiligter Zuschauer auf der Straße, als Mutter, Vater, Lehrer oder Freund eines Betroffenen: Ein umfassendes Konzept zur Gewaltprävention muss sich auf jede dieser Ebenen richten, um der Vielseitigkeit des Gewaltbegriffes angemessen zu sein.