Angela Nau

Kursbetreuerin

Angela


  • Seit Oktober 2003: Lehramtsstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • SoSe 2009: Teilnahme am Projektseminar „Gewaltprävention an Schulen – Modelle für die Sekundarstufe“ bei Dr. Peter Kalinowski


  • April-Juni 2009: begleitende Teilnahme an einem Mutige-Mädchen-Kurs unter der Leitung von Lynn Kalinowski am Goethe-Gymnasium in Freiburg
  • September 2009: Unterstützung beim Abschlussworkshop
  • Februar/März 2010: Kursbetreuerin eines Mutige-Mädchen-Kurses unter der Leitung von Lynn Kalinowski an der Hauptschule in Sexau
  • Februar 2010: Unterstützung beim Abschlussworkshop (inkl. Leitung des Crashtests)
  • Juni/Juli 2010: Kursbetreuerin eines Mutige-Mädchen-Kurses (gemeinsam mit Ellen Schindler) unter der Leitung von Lynn Kalinowski an den St. Ursula Schulen (Hildastraße) in Freiburg


Persönliche Motivation

Als ich auf der Suche nach einem Proseminar auf das Seminar „Gewaltprävention an Schulen – Modelle für die Sekundarstufe“ gestoßen bin, war mein Interesse sofort geweckt. Endlich mal ein Thema, das mit dem späteren Schulalltag direkt zu tun hat… Während der ersten Sitzung erfuhr ich dann davon, dass es die Möglichkeit gibt, selbst an einem Präventionsprojekt teilzunehmen bzw. als Kursbetreuerin aktiv daran mitzuwirken. Von diesem Moment an war mir klar, dass ich zu den „Aktiven“ gehören wollte.

Ich habe selbst schon einmal einen Selbstverteidigungskurs gemacht und habe ihn damals als sehr hilfreich und interessant erlebt. Da der Kursschwerpunkt aber auf der Selbstbehauptung lag, kam das Erlernen von (effektiven) Techniken zur Selbstverteidigung damals zu kurz. Daher finde ich die Idee des „zweigeteilten“ Kursaufbaus des Mutige-Mädchen-Kurses sehr gut und auch die Überlegung, direkt an die Schulen zu gehen um mehr Mädchen zu erreichen, spricht mich an. In meiner früheren Schulzeit war ich mehrere Jahre in der SMV und in der Jugendarbeit meiner Gemeinde tätig. Schon damals fiel mir auf, dass viele Mädchen bereits in „harmlosen“ Situationen einfach nicht wussten, wie sie reagieren sollten bzw. wie sie klar zum Ausdruck bringen sollten, was ihnen nicht passte. Als ich dann mein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Einrichtung für betreutes Jugendwohnen absolviert habe, wurde mir erneut klar, wie wichtig es ist, Mädchen und jungen Frauen zum Einen zu zeigen, wie sie sich wehren können und zum Anderen ihnen vor allem auch klar zu machen, dass sie das Recht haben, sich zu wehren. Selbst während meines Studiums habe ich immer wieder junge Frauen getroffen, die nicht den Mut hatten, ihren Standpunkt zu vertreten oder auch mal, wenn nötig, etwas lauter zu werden. Der Selbstbehauptungsteil des Mutige-Mädchen-Kurses setzt eben genau an diesen Punkten an. Gepaart mit den effektiven Techniken aus dem Selbstverteidigungsteil ergibt sich für die Teilnehmerinnen dieses Kurses eine sehr gute Möglichkeit an ihrem (selbstsicheren) Auftreten und ihrem Selbstwertgefühl zu arbeiten. Da ich es sehr wichtig finde, dass vor allem weibliche Jugendliche lernen, anderen Leuten Grenzen zu setzen und sich im Notfall selbst zu wehren, bin ich Teil des Kursbetreurinnen-Teams geworden und habe dies bis heute in keinster Weise bereut.