Karin Weisenberger

Kursbetreuerin

Karin

  • Seit Oktober 2004: Lehramtsstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • SoSe 2009: Teilnahme am Projektseminar „Gewaltprävention an Schulen – Modelle für die Sekundarstufe“ bei Dr. Peter Kalinowski


  • April – Juni 2009: begleitende Teilnahme an einem Mutige-Mädchen-Kurs unter der Leitung von Lynn Kalinowski am Goethe-Gymnasium
  • November/Dezember 2009: Kursbetreuerin eines Mutige-Mädchen-Kurses (gemeinsam mit Dorothea Schmidt) unter der Leitung von Lynn Kalinowski am Friedrich-Gymnasium Freiburg
  • Geplant: Januar/Februar 2010: Kursbetreuerin eines weiteren Mutige-Mädchen-Kurses am Friedrich-Gymnasium


Persönliche Motivation

Gewalt ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig und macht natürlich auch vor Schulen keinen Halt. Rangeleien, Mobbing, Hänseleien, Gewaltandrohungen und verbale Attacken konnte ich während meines Schulpraktikums und während meiner Zeit als Fremdsprachen-Assistentin live erleben. Als zukünftige Lehrerin möchte ich den Schülern und Schülerinnen nicht nur Fachliches vermitteln, sondern ihnen auch helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Hierbei möchte ich stets ein offenes Ohr für die Probleme meiner SchülerInnen haben und ihnen beim Umgang mit Themen wie Gewalt, Mobbing, etc. hilfreich zur Seite stehen. Im Lehramtsstudium wird jedoch auf den Umgang mit diesen wichtigen Themen nicht gezielt eingegangen. Deswegen freue ich mich, dass ich im SS 2009 das Seminar „Gewaltprävention an Schulen“ bei Dr. Peter Kalinowski besuchen konnte. Hier wurde ich auf das Modellprojekt „Mutige Mädchen“ aufmerksam und war sofort begeistert. Die Mädchen lernen bei diesem Projekt nicht nur ihr Selbstbewusstsein zu stärken und die richtige Körperhaltung und Ausstrahlung zu entwickeln, sondern sie lernen auch einfache Selbstverteidigungstechniken, mit denen sie sich auch gegen einen körperlich überlegenen Angreifer zur Wehr setzen können. Mit einer selbstbewussten Ausstrahlung sollen die Mädchen jedem potentiellen Angreifer bereits im Vorhinein zu verstehen geben: „Nicht mit mir! Ich bin kein Opfer!“ Da ich selbst in meiner Schulzeit an einem Selbstverteidigungs- und einem Selbstbehauptungskurs teilgenommen habe und durchweg positive Erinnerungen damit verbinde, möchte ich diese wichtigen Dinge gerne an andere junge Mädchen weitergeben. Die Arbeit mit den Schülerinnen macht mir riesigen Spaß und ich freue mich, wenn ich einen Beitrag dazu leisten kann, sie zu „Mutigen Mädchen“ zu machen!